Harzer Modellbahnzentrum
| Bauzeit: 1800 Stunden 5,0 x 1,5m=7,5m² |
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Auszüge aus dem Eisenbahn-Journal Als Thema wurde eine Bahnlinie im Hochgebirge gewählt, die Motive fanden sich vorwiegend in den Schweizer Alpen, der Zeitraum ist Epoche 5, also die moderne Bahn in Europa. Die Anlage hat eine Gesamtlänge von 5,0m bei einer Breite von 1,50 m; ihre Höhe beträgt 1,02 m, was einer Originalhöhe von immerhin 224,4 m entspricht. Für die Gestaltung des Alpenpanoramas waren insgesamt 85kg Modellgips und 10m² Flie-gengitter erforderlich. Der Gleisplan wurde speziell für die teilweise extrem harten Bedingungen eines ständigen Ausstellungsbetriebes entwickelt. |
| Ist das nicht ein gewaltigen Bergpanorama? |
| Hallo Pilger, sprich dein Gebet.... |
| Mitten in dem Bergmassiv stürzt sich ein Wasserfall in die Tiefe. Was muß das ein grandioser Ausblick für die Fahrgäste sein die in diesem Moment über die Brücke fahren. |
| Eine stabile Steinbrücke war für die schweren Erztransporte notwendig um die Talsenke zu überbrücken. |
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Auf verdeckte Steigungs- und Gefällestrecken wurde grundsätzlich zugunsten einer optimalen Betriebs-sicherheit verzichtet; drei Gleisovale in verschiedenen Höhenlagen simulieren einen regen Fahrbetrieb auf den Schweizer Bahnstrecken bis hinauf ins Hochgebirge. Insgesamt 90 m Gleis wurden auf den einzelnen Ebenen verlegt; als Gleisbettung für das zierliche Gleis fanden entsprechend schmale Korkstreifen Verwendung. Die zur Gestaltung notwendigen Gebäudebausätze wurden nach Schweizer Vorbildern ausgewählt.
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| Auch in dieser idyllischen Landschaft gibt es reichlich Verkehr. Im Hauptbahnhof und selbst auf der Bergstation werden Güter umgeschlagen und Personen befördert. |
| Im Hintergrund der gewaltigen Steinbogenbrücke ein mächtiger Staudamm. Erst nachdem das Wasser seine Energie an die Turbinen abgegeben hat darf es weiter fließen. |
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Maximal lassen sich insgesamt 20 Zuggarnituren einsetzen, die meist nach Schweizer Vorbildern zusammengestellt wurden; doch wurden auch verschiedene Züge der DB AG, die im grenzüberschreitenden Verkehr nach der Schweiz eingesetzt sind, vorbildentsprechend nachgestaltet. Neben den zwei sichtbaren Bahnhöfen, in denen ein lebhafter Kreuzungs- und Überholverkehr möglich ist, erhielt die Anlage zusätzlich sechs verdeckte Schatten-bahnhöfe mit jeweils drei Aufstellgleisen. Von diesen Abstellbereichen erfolgt der Einsatz der einzelnen Zuggarnituren, der von einer individuellen Elektronik-Steuerung überwacht wird. Der Fahrbetrieb erfolgt über eine sogenannte Blockstellensteuerung mit asyn-chronem Begegnungsverkehr. Insgesamt 1800 Stunden mussten aufgewendet werden, um die Anlage termingerecht zur Einweihung des Harzer Modellbahnzentrums im Mai 1999 fertig zu stellen. Die Strecken-abschnitte weisen ein Vielzahl romantischer, teilweise sogar spektakulärer Situationen auf. So verläuft an einer steilen, etwas zurückweichenden Felswand die Trasse über eine steinerne Brücke, mit der ein herabstürzender Wasserfall und unten in der Tiefe der sich dort bildende kleine See überwunden wird. Ein gewaltiges Brückenbauwerk findet sich auch auf der linken Seite der Anlage unmittelbar vor der riesig wir-kenden Staumauer. Kleine, der Wirklichkeit nachgestellte Szenen sorgen für unverwechselbare Farbtupfer in der Landschaft. So haben sich eine Anzahl Camping-Freunde das Seeufer unterhalb des Wasserfalls für ihre Zeltstadt ausgesucht und genießen von dort die herrliche Bergkulisse. Weidende Kühe und Schafe zeugen von der Unbe-rührtheit der Natur.
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| Für den kleinsten Bach mußte eine Brücke gebaut werden. Wehe wenn das Hochwasser kommt... |
| Steuerung einer Spur. |
| Diesen Ausblick können nur Bergwanderer und Modellbahner geniesen |
| Die von uns entwickelte und gebaute Steuerung der gesamten Z-Spur-Anlage leistet seit 1999! zuverlässig und fehlerfrei ihren Dienst! |
| Ein Blick zum rechten Anlagenteil. |
| In Kürze wird dieser Zug, übrigens in der Schweiz fahren die Züge links, im Hauptbahnhof einfahren. |
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Die winzigen Motoren der Triebfahrzeuge im Maßstab 1:220 unterliegen naturgemäß einer weitaus höheren Belastung als vergleichsweise ein Motor in einem HO-Fahrzeug. Um die Freude an der Fahrt der winzigen Zuggarnituren durch die beein druckende Schweizer Alpenlandschaft für alle Besucher auf Dauer zu erhalten, ist es erforderlich, den Betrieb auf der Anlage nach jeweils 15 Minuten Betriebseinsatz der Lokomotiven für den Zeitraum einer Viertelstunde zu unterbrechen. Doch diese kurze Zwangspause kann sehr einfach überbrückt werden, denn gegenüber der Schweiz findet der Besucher - geografisch gar nicht einmal so falsch - den Rhein, nämlich die thematisch im Rheinland angesiedelte Modellbahnanlage der Nenngröße N.
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| Geschickt wurde die Bergstation in den Absatz der Felswand integriert. |
| Wir wünschen gute Fahrt, und besuchen Sie uns in Ingelheim
Die Anlage ist mittlerweile in privater Hand. |